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Haasgang

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Nach der Ortslage ist Haasgang wohl eine Gründung des hohen Mittelalters (10. - 13. Jahrhundert), als der Landesausbau und die Binnenkolonisierung sich durch die Rodung lichter Loh- und Laubwälder in Hochlagen und Wäldern fortsetzen. An die Rodung der schwerer zu fällenden Fichtenwälder, wie sie etwa im Norden und Süden der Ortslage noch heute stehen, ging man erst im 13. Jahrhundert. Die Gründung von Haasgang und die Rodung der umgebenden Flur kann daher auch etwas später erfolgt sein.

Um 1300 erfolgt eine erste Nennung der Siedlung als Haasegang, d.h. "Wäldersiedlung beim Hasenwechsel". Wohl auf einen früheren Flurnamen zurückgehend, erhielt der Ort seinen Namen von den vermutlich zahlreichen Hasen, die lokale Hangquellen und Bachläufe aufsuchten. Ähnliche Flurbezeichnungen gibt es heute noch, z.B. im bewaldeten Süden die Hirschbuckäcker oder im Westen der Dorflage den Geißberg, der als jüngerer Flurname auf als Haustiere gehaltene Ziegen hindeutet. Wohl als ältestes geschichtliches Zeugnis findet sich ein Steinkreuz aus dem 15. Jahrhundert 300 m nordwestlich des Dorfes Richtung Rügland.

Etwa um 1860 zählt Haasgang "15 Häuser, 20 Familien, 83 Einwohner und gehört zur Pfarrei und Schule Rügland. Haasgang besaß einen Bäcker, einen Schneider und einen Weber". Im Jahre 1867 hat der Weiler Haasgang 105 Einwohner und 25 Gebäude.

Um 1900 hat das Dorf 86 Einwohner in 16 Wohngebäuden. 1978 leben 67 Einwohner im Dorf.

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